Partnergemeinde Toalmas
Die Ortschaft wurde schriftlich als Almás zum ersten Mal im Jahre 1406 erwähnt und zu jener Zeit unterstand sie der Abtei Premontre von Jánoshida. Bis zum Anfang des XV. Jahrhunderts gehörte sie der Familie Kókai, später der Burg Szanda als Königsgut. König Sigmund schenkte sie seiner Frau Borbála.
Ab 1440 ging sie oft in andere Hände über: sie wurde von Familie Rozgony, Lábatlan, Báthori und Tárnok besessen. Auch während der türkischen Herrschaft blieb sie bewohnt. Ab 1730 gehörte sie zuerst der Familie Szönyi, dann Beretvás und Andrassy. Hoch in der Mitte des Dorfes befindet sich die Sankt-Andreas-Kirche aus dem Mittelalter. Ihr Altar und die Wände sind größtenteils gotischer herkunft. Auf einem anderen Hügel stehen die Ruinen des ehemaligen Herrenhofes Beretvás, der zu seiner Zeit ein prominentes gebäude des ungarischen Klassizismus war.
Wir sind stolz auf unsere Grundschule, die kontinuierlich erweitert und modernisiert wird. Sie hat ihre eigene Bibliothek, ein Sprachlabor und eine Sporthalle.
Die Gesundheitsversorgung ist von 2 Ärzten, einem Zahnarzt, einer Fürsorgerin und einer Apotheke gesichert.
Die Gedenkstätten des Dorfes sind: das Grab der 8 Honved-Husaren, die im Freiheitskrieg im Jahre 1848 in Tura verletzt wurden und in Tóalmás starben; das Denkmal des Freiheitskrieges 1848.
Am Rand der Ortschaft, auf dem ehemaligen Hochwassergelände vom Bach Hajta wurde das Schloß Andrassy gebaut, das heutzutage als Unterkunft für Jugendliche einer Sekte fungiert. Der Schlosspark von etwa 30 hektar ist Naturschutzgebiet.


